Hebel 1 / Den Start für eine »Neue Weltordnung« effektiv einleiten: UNO Versammlung mit allen 206 Staaten einberufen

Nehmen wir an, dass dieses Buch, die Filmdokumentation, Website, NGO und Partei in möglichst vielen Staaten gehört wird, die globale Bevölkerung mit über 200 Millionen Facebook-Likes den globalen Stein ins Rollen bringt, global im besten Fall in 206 Staaten kommerzielle Medien jeglicher Art das Thema dadurch zur Diskussion stellen müssen, Politiker und Wirtschaft weltweit unter Zugzwang kommen,… und die politische globale Elite tatsächlich den Versuch unternimmt, auf möglichst breiter Ebene das vorgeschlagene Hebelregister umzusetzen. Dann wäre man am Beginn, tatsächlich eine neue Weltordnung zu etablieren! Alleine der Gedanke ist aus heutiger Sicht Wahnsinn, aber nehmen wir an, es würde tatsächlich passieren und die mächtigsten Staatsführer und Politiker der Welt geben über eine Pressekonferenz bekannt, dass sie sich um eine globale tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung bemühen und auf Grundlage dieses Buches eine UNO-Versammlung einberufen werden, wo man über die Umsetzung dieses globalen Hebelregisters beraten und in weiterer Folge versuchen wird, einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. Initiator und Sprachführer sollten im besten Fall die Industriestaaten und in weiterer Folge die Schwellenländer und Entwicklungsländer sein. Wesentlich ist, dass möglichst alle 206 Staaten am Verhandlungstisch sitzen und sich auf Augenhöhe begegnen. Wichtig wäre auch eine wissenschaftliche Expertengruppe, die dem Ganzen beiwohnt, bei der Umsetzung beratend zur Seite steht und dann auch bei der konkreten Umsetzung Mitverantwortung trägt. Vor allem, wenn sich Amerika, Europa, Russland und China bzw. (G20) zu diesem Hebelregister bekennen, für diesen Systemwandel werben und in geschlossener Einigkeit eine UNO-Versammlung einberufen würden, würden die Mächtigen der Wirtschaft natürlich alles versuchen, das zu verhindern. Wenn die Politik den Mut hätte, die wesentlichen Verhandlungsschritte ohne jeglichen Einfluss der oberen 1 % und deren Lobbyisten zu unternehmen, dann hätte dieses Hebelregister tatsächlich eine Chance. Aber es wäre nicht unrealistisch, dass Staatsführer so eine neue Ära begründen könnten und das Zeitalter einer »Globalen gemeinwohlorientierten kapitalistischen Marktwirtschaft« und in weiterer Folge »Globalen ökosozialen Marktwirtschaft« eröffnen könnten. Grundsätzlich wäre es schön, wenn das gesamte Hebelregister umgesetzt wird, aber jeder Hebel der umgelegt wird, ist ein Teilerfolg und darum geht es letztendlich. Je mehr Hebel gezogen werden, umso wahrscheinlicher wird es, dass sich das Blatt global zu wenden beginnt. Man wird um jeden Hebel kämpfen müssen, aber nur durch eine globale, starke, verpflichtende Basisgesetzgebung ist eine bessere Welt möglich.

Milliardärs Konferenz –> Globale Verträge schließen (unrealistisch)

Die über 2000 existierenden Milliardäre könnten ebenfalls eine Konferenz einberufen und den Sachverhalt diskutieren, sich auf globale Basisregeln einigen, die untereinander eingehalten werden, ohne dass sie gleich politisch verordnet werden müssten, was langfristig natürlich das Ziel sein sollte. Sie könnten entsprechende Maßnahmen vorweg freiwillig treffen oder diese bestenfalls untereinander vertraglich festhalten, wie zum Beispiel in Entwicklungsländern mindestens 1 Dollar Mindestlohn zu bezahlen, um das Leiden vieler Menschen global schnellstmöglich zu verringern. Sobald die vermögende Elite ihre Politiklobby zurückpfeift, die hier im Buch vorgeschlagenen Änderungen in ihren Unternehmen ohne Aufforderung und staatliche Peitsche gemeinschaftlich vollziehen würde, wäre es weltweit um ein Vielfaches leichter, eine gerechtere Welt weiter zu befördern und letztendlich eine neue Weltordnung herbeizuführen. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass das in der nahen Zukunft geschieht, da dies die effizienteste Methode ist und gewährleisten würde, dass man möglichst zeitsparend globale Verhältnisse herstellt, die ein menschenwürdiges Dasein möglichst vieler Menschen sichern, vor allem in Entwicklungsstaaten. Wie ich Konzerne bis heute aber wahrnehme, werden Änderungen erst dann vollzogen, wenn sie gesetzlich festgehalten wurden und staatliche Strukturen vorhanden sind, die die Kraft und Macht haben, diese Gesetze tatsächlich zu vollziehen. Dann würden sie wahrscheinlich nach und nach aktiv werden, vor allem, wenn man ihnen sehr hohe Bußgelder bei Nichteinhaltung aufbürden würde, Strafzölle verordnen würde, etc.