Individuum – Wie sich jeder Einzelne von uns, für eine gerechte Welt stark machen kann

Eine mögliche Ebene, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen, ist natürlich der persönliche Konsum von Produkten und Dienstleistungen. Instinktiv weiß man sehr oft, ob man mit den Produkten oder Dienstleistungen, die man tagtäglich konsumiert, dem Gemeinwohl schadet oder dient. Wenn man sich unsicher ist: Unternehmen ganz einfach googeln, um seine Entscheidung abzuwägen. Wenn man sich wirklich effektiv und global dem Thema Eigenverantwortung widmen möchte, berechnet man am besten seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck. Damit sieht man ganz klar, wie man sein Potential als Individuum, möglichst ressourcenschonend zu leben, verbessern kann. Im Weiteren kann man sich bei NGOs wie z.B. Amnesty International, Greenpeace etc. engagieren. Es ist ratsam, wählen zu gehen und sein demokratisches Recht zu nützen. Hier eignen sich natürlich Parteien, die unsere Ideen unterstützen und die Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen. Es ist natürlich sehr nützlich, wenn Sie persönlich eine politische und wirtschaftliche Meinung haben und Ihre Mitmenschen von Ihren Positionen überzeugen können. Nehmen Sie Ihr Recht der Demonstrationsfreiheit wahr, falls es in Ihrem Staat möglich ist. Sollten Sie vermögend sein, gibt es jede Menge Möglichkeiten, Geld zu spenden, indem man sich z.B. ein Patenkind nimmt oder an hilfsbedürftige Institutionen, NGOs etc. spendet. Insgesamt bin ich der festen Überzeugung, dass die meisten Menschen ganz gut wissen, was alles möglich wäre zu tun, man aber in seinem Leben meistens so stark gefordert ist, dass man dafür keine Zeit hat, auch noch mal kurz die Welt zu retten. Ich möchte hier ganz klar festhalten, dass ich der festen Überzeugung bin, dass das Verhalten des Einzelnen im alltäglichen Leben kaum dazu führen wird, dass man in einer gerechteren Welt aufwachen wird. Es müssten Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen, vor allem in Industriestaaten und Schwellenländern, Ihre Lebensgewohnheiten und ihr Konsumverhalten massiv ändern, um Konzerne in die Knie zu zwingen und zu einem alternativen Wirtschaften zu bewegen. Mir ist es wichtig, realistisch darzustellen, welchen Stellenwert für das Gelingen einer gerechteren Welt das individuelle Verhalten im globalen Kontext hat, was nicht bedeuten soll, dass, wenn man die Möglichkeit hat, sich als Konsument korrekt zu verhalten, das nicht tun sollte. Um wirklich voranzukommen, bedarf es aber eines globalen Systemwechsels, damit das Individuum ganz anderen Rahmenbedingungen begegnet und nicht ständig darauf achten muss, dass er oder sie ein korrekter globaler Staatsbürger/in und Konsument/in ist. Letztendlich sollten die 206 Staaten ein System schaffen, in dem Bürger in aller Welt gar nicht die Möglichkeit haben, Produkte und Dienstleistungen zu kaufen, die auf Ausbeutung, wie z.B. schlechte Arbeitsbedingungen, Lohndumping, Steuerhinterziehung etc., beruhen, und entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, damit möglichst alle Menschen mit den nötigen Lebensgrundlagen ausgestattet werden, um ein Leben in Würde und Freiheit zu leben.

Zusammenfassung dessen, was Sie als Individuum leisten können:

– Facebook-Like für unsere Organisation: Je mehr Sie ihr Potential auf Facebook ausschöpfen, umso mehr Menschen können Sie für unsere Organisation gewinnen und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass unser Anliegen global Gehör findet. Der erste einfache Schritt: ein Like auf Facebook.

– NGO: »Du wirst die Welt verändern«: Werden Sie Mitglied unserer Organisation oder einer etablierten NGO (Amnesty International, Greenpeace etc.), betätigen Sie sich ehrenamtlich und spenden Sie nach ihrem Ermessen einen für Sie verträglichen Betrag. Natürlich wären wir Ihnen auch dankbar, wenn Sie unsere Organisation »Du wirst die Welt verändern« finanziell unterstützen würden.

– In diesen Bereichen benötigen wir noch Unterstützung:

  1. Übersetzung des Buches, der Website und Erklärvideos: »Du wirst die Welt verändern?« in folgende Sprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch usw.
  2. Webdesigner
  3. Marketing-Experten
  4. Social-Media-Experten
  5. Drehbuchautoren, Animationskünstler, Sprecher etc. für Erklärvideos
  6. Werber für Spenden
  7. Leute mit allgemeiner NGO-Erfahrung
  8. Filmdoku: Es ist eine Filmdoku geplant, für die ich bereits ein Drehbuch geschrieben habe. Leider ist eine solche Filmproduktion mit hohen Kosten verbunden, weshalb wir auch hier noch Unterstützung benötigen: Filmproduktionsfirma, Finanzierung der Filmdoku usw.
  9. Wovon wir träumen – Unterstützung eines Millionärs oder Milliardärs: In Summe hat unsere Organisation bereits ein globales Konzept, wie wir die Botschaft einmal um den gesamten Globus schicken würden. Es scheitert derzeit lediglich am Geld und dem nötigen Personal, damit wir uns entsprechend vergrößern können. Am einfachsten wäre es, wenn sich ein Großspender finden würde, sprich ein Millionär oder Milliardär, den die Lösungsvorschläge für eine gerechtere Welt und neue Weltordnung anspricht und diese gerne global umgesetzt sehen möchte.

– Partei: »Du wirst die Welt verändern«: Sobald Sie unsere Partei in Ihrem Staat auf Ihrem Wahlzettel vorfinden sollten, würden wir uns natürlich freuen, wenn Sie Parteimitglied werden, Sie uns mit Ihrem persönlichen Einsatz unterstützen und uns Ihre Stimme bei der Wahl geben würden. Im besten Fall landet unsere Partei in einer Vielzahl an Parlamenten. So wäre gewährleistet, dass wir am demokratischen Prozess teilnehmen, die Lösungsvorschläge dieses Buches öffentlich zur Diskussion gebracht werden und die Möglichkeit besteht, dass tatsächlich Gesetze im Parlament beschlossen werden, die dem Gemeinwohl dienen. Solange dem nicht so ist, wählen Sie am besten eine Partei, die unserem Konzept am nächsten ist. Sollten Sie selbst Ambitionen haben, eine Partei mit unserem Namen zu gründen, melden Sie sich einfach bei uns, dann können wir das gerne miteinander besprechen.

– Ökologischen Fußabdruck reduzieren: Gehen Sie online, berechnen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und verändern Sie ihr Konsumverhalten in dem ihnen verträglichen Maß hinsichtlich Produkten (z.B. Fairtrade statt Konzernprodukte) und Dienstleistungen (z.B. Öko-Strom, mehr Fahrradfahren statt mit dem Auto etc.).

– Patenkind nehmen: Investieren Sie in die Zukunft eines armen Kindes in einem Entwicklungsland und spenden Sie an eine entsprechende Organisation.

– Wählen gehen: Wenn es in Ihrem Staat demokratische Wahlen gibt, nehmen Sie ihr demokratisches Recht wahr und gehen Sie wählen. Unsere Empfehlung ist, sich etablierte Parteien und populistische Parteien ganz genau anzuschauen und eine Partei zu wählen, die konstruktive Zukunftsvisionen hat, die das Gemeinwohl langfristig stärken wollen und nicht Wähler mit den niedrigsten Instinkten versuchen zu ködern, indem sie lediglich Angst schüren.

– Demonstrieren: Wenn Demonstrationen angekündigt sind, die Sie befürworten, nehmen Sie an diesen teil.

– Bilden Sie sich und geben Sie ihr Wissen weiter: Je mehr Sie über das globale Weltgeschehen wissen, konstruktive Lösungsvorschläge für eine gerechtere Welt und neue Weltordnung haben, Ihren Mitmenschen davon berichten und sie argumentativ überzeugen können, tragen Sie dazu bei, dass sich das Denken und Handeln einzelner Personen ändert, und damit machen Sie die Welt ein Stück besser. Auf unserer Website finden Sie jede Menge weitere Bücher und Filme zum Thema globale Weltverbesserung, wo Sie sich entsprechend weiterbilden können.

Konkrete Tipps, wie Sie die Welt in ihrem Alltag verbessern können:

Ernährung:

  • Fleischkonsum reduzieren
  • Regional einkaufen
  • Ausschau halten nach Gütesiegeln
  • Wegwerfen von Lebensmitteln reduzieren

Wasser sparen:

  • Waschmaschine voll beladen
  • Wasserhahn nicht unnötig lang laufen lassen
  • Duschen statt Baden

Reisen:

  • Nicht alleine Auto fahren, wenn möglich
  • Öffentliche Verkehrsmittel verwenden
  • Radfahren im Stadtgebiet
  • Fernreisen reduzieren

Stromverbrauch:

  • Auf einen Ökostromtarif umsteigen
  • Standby vermeiden
  • Sparsam die Wäsche trocknen
  • Energiesparlampen nutzen
  • Energiesparkühlschrank (A++) kaufen
  • Klimaanlage täglich auch mal ausschalten
  • E-Herd gegen Gasherd austauschen

Beim Heizen sparen:

  • Wand hinter den Heizkörpern isolieren
  • Kellerdecke und Dach dämmen
  • Türen und Fenster besser abdichten
  • Thermostat für Heizanlage einbauen
  • Neue Heizungsanlage einbauen

Büro:

  • Papierberge im Büro vermeiden
  • Plastikflaschen und Pappbecher vermeiden

Auto:

  • Langsamer fahren
  • Reifendruck kontrollieren
  • Vorausschauend fahren, früh schalten

Shoppen:

  • Produkte und Dienstleistungen von gemeinwohlschädigenden Unternehmen meiden
  • Fairtrade-Produkte kaufen
  • Second-Hand-Kleidung

Weitere 100 Tipps, wie Sie in ihrem Alltag ressourcenschonend leben können:

  • »1. Rechnen Sie doch mal ihren CO2-Ausstoß aus und versuchen Sie diesen zu reduzieren.
    2. Hände kann man auch kalt waschen. Ist besser für die Haut und spart Heizenergie.
    3. Duschen ist viel sparsamer als baden. Also maximal ein Mal pro Woche baden.
    4. Wenn Sie baden, dann zu zweit. Spart Wasser, Energie und macht mehr Spaß.
    5. Essen Sie regionale Produkte. Transporte verursachen extrem viel CO2.
    6. Kaufen Sie auf dem Wochenmarkt ein. Ist ökologisch und stärkt Bauern der Umgebung.
    7. Kaufen Sie mal bio ein. Öko-Landwirtschaft braucht weniger Energie und Pestizide.
    8. Vegetarier sparen eine Tonne CO2 im Jahr.
    9. Verbannen Sie Elektronik. Zähne nicht elektrisch putzen spart sieben Kilo CO2 im Jahr.
    10. Kochen Sie Eier, Gemüse und Kartoffeln mit wenig Wasser. Ein Zentimeter im Topf reicht.
    11. Auch wenns auf der Verpackung steht: Vorheizen ist selten nötig, kostet Energie.
    12. Ein Deckel auf dem Topf senkt den Energieverbrauch beim Kochen um ein Viertel!
    13. Oder kaufen Sie sich einen Schnellkochtopf: Die sparen 50 Prozent Energie.
    14. Effizienter als der Herd sind auch Schnellkocher und Tauchsieder.
    15. Installieren Sie eine wassersparende Duschbrause. Die Kosten sparen Sie in einem Jahr.
    16. Radeln macht die Waden stark – und schwächt den Klimawandel.
    17. Wer trägt denn noch Plastiktüten? Stofftaschen schützen das Klima.
    18. Kaufen Sie einen Neuwagen oder gebrauchtes Auto das nicht verschifft werden musste.
    19. Füllen Sie nur so viel Wasser in den Wasserkocher, wie Sie brauchen. Das spart Geld.
    20. Kaufen Sie in Ihrem Viertel ein. Sonst gibts da bald keine Läden mehr. Wollen Sie das?
    21. Schalten Sie den Fernseher und andere Geräte richtig aus – Stand-by kostet Strom.
    22. Drehen Sie die Heizung runter. Ein Grad spart sechs Prozent Energie und viel Geld.
    23. Dieses Geld ist sehr gut bei einer der vielen Hilfsorganisationen angelegt.
    24. Elektroschrott wie Handys gehören auf den Recyclinghof. Sie stecken voller Gift.
    25. Geld regiert die Welt. Wechseln Sie also zu einer sozialen Bank.
    26. Auch Anleger müssen keine miesen Kapitalisten sein, legen Sie Ihr Geld bei nachhaltigen Unternehmen an.
    27. Alte Computer oder Fahrräder kann man spenden statt wegwerfen.
    28. Unfassbar: Die meisten Menschen lassen beim Zähneputzen Wasser laufen. Sie auch?
    29. 200 Millionen Menschen sind zu arm für eine Brille. Optiker sammeln alte und helfen so.
    30. Müll gehört in die Tonne, nicht in die Natur. Auch keine Kippe, kein Kaugummi.
    31. Kaufen Sie mal Fairtrade-Kleidung. Das rettet Leben!
    32. Sie haben einen Garten? Sammeln Sie Regenwasser in einer Tonne. Pflanzen gefällts.
    33. Fernreisen z.B. nach Thailand sind schön, aber auch ein Urlaub in der eigenen Region kann ganz schön sein.
    34. Wer trotzdem fliegt, kann wenigstens fürs Klima spenden.
    35. Sie haben ein Haus ohne Solarzellen? Das spart auf lange Sicht jede Menge Geld.
    36. Die Bahn ist am umweltfreundlichsten und sichersten. Auto mal stehen lassen!
    37. Oder nehmen Sie für eine Fahrt in der Woche den Bus. Der ersetzt locker 40 Autos.
    38. Essen Sie mal wieder Hering. Davon schwimmt noch genug rum – im Gegensatz zu Scholle, Kabeljau oder Tunfisch.
    39. Mitfahren ist ökologischer als selber fahren.
    40. Alte Farben und Lacke gehören nicht in den Hausmüll – ab zum Recyclinghof.
    41. Der Park um die Ecke ist ständig zugemüllt? Rufen Sie die Stadtreinigung an. Die räumt wieder auf.
    42. Verschenken Sie doch mal was Selbstgemachtes. Das spart Geld und Ressourcen. Und ist viel persönlicher.
    43. Benutzen Sie Recycling-Toilettenpapier. Spart Energie, Wasser und rettet in Ihrem Leben sechs Bäume.
    44. Kaufen Sie fair gehandelten Kaffee. Die zwei Cent pro Tasse helfen den Bauern.
    45. Demos sind Ihnen zu anstrengend? Dann protestieren Sie mit der Maus online.
    46. Diese MOPO gehört nach dem Lesen nicht in die Mülltonne, sondern ins Altpapier. Und dort wird sie dann recycelt.
    47. Putzen und waschen Sie mit Öko-Reinigern. Oder mit Seife gegen Fett und Essig gegen Kalk. Das ist auch viel billiger als die ganzen Helferlein aus dem Werbe-TV. Letztlich landet alles im Wasser.
    48. 60- statt 90-Grad-Wäsche spart die Hälfte der Energie. Am besten sind natürlich 30 Grad. Sauber wird so auch alles.
    49. Stellen Sie Ihren Kühlschrank kalt. Steht er neben Herd oder Heizung, verbraucht er viel mehr Energie.
    50. Zehn Prozent der Energie verbraucht die Beleuchtung. Der Letzte macht das Licht aus!
    51. Kaufen Sie ein vegetarisches Kochbuch. Denn Fleisch essen schadet dem Klima. Und kochen macht Spaß.
    52. Wenn Fleisch, dann bio. Ist zwar teurer, dafür ohne Gift, Gene und Quälerei.
    53. Der Frühling ist da: Holen Sie Ihr Rad aus’m Keller und reparieren Sie es am Wochenende.
    54. Mischen Sie sich ein. Sagen Sie Umweltverschmutzern mal deutlich die Meinung.
    55. Druckerpatronen wieder auffüllen lassen – oder wenigstens zum Recycling geben.
    56. Es muss nicht immer jeder alles haben. Verleihen Sie doch mal Ihre Bohrmaschine.
    57. Lassen Sie den Fahrstuhl stehen. Spart Strom, Kassenbeiträge und verbraucht Kalorien.
    58. Boykottieren Sie Tiefkühlkost. Durch die Kühlkette ist sie extrem energiehungrig.
    59. Sie haben einen Garten, aber keinen Kompost? Der spart doch Müll und Geld!
    60. Man kann auch öko in die ewigen Jagdgründe eintreten, etwa in einem unlackierten Sarg.
    61. Bringen Sie alte Schuhe zum Schuster. Das schont die Umwelt und schafft Arbeitsplätze.
    62. Nicht immer wieder Einwegbatterien kaufen – Akkus und ein Ladegerät schützen die Umwelt.
    63. Kaufen Sie Naturkosmetik. Oder sollen für Ihre Schönheit Labortiere leiden?
    64. Heizen verbraucht ein Drittel der Energie. Dämmen Sie Ihr Haus – oder setzen Sie Ihren Vermieter unter Druck.
    65. Eine Energiesparlampe spart im Schnitt 22 Kilo CO2 im Jahr. Drehen Sie noch in dieser Woche die erste ein!
    66. Holen Sie Gefrorenes frühzeitig aus der Kühltruhe, statt es in der Mikrowelle aufzutauen.
    67. Tauschen Sie Bücher mit Freunden. Spart Papier, Geld und sorgt für Gesprächsstoff.
    68. Wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter.
    69. Recycling- statt weißes Papier benutzen. Das gilt auch für Druckerpapier und Schulhefte.
    70. Dichten Sie Türen und Fenster ab. Spart Ihnen viel Geld und der Umwelt CO2.
    71. Super-Ökos isolieren sogar die Wand hinter ihren Heizkörpern.
    72. Zeltplätze sind ökologischer als Bettenburgen. Achten Sie also auch im Urlaub auf die Umwelt.
    73. Wie öko ist Ihr Urlaub eigentlich? Achten Sie auf einen Ressourcen schonenden Urlaub.
    74. Für Strecken unter 700 Kilometern nicht fliegen, sondern Bahn fahren.
    75. Car-Sharing spart Geld und Ressourcen.
    76. Bauen Sie (mit Ihren Kindern) einen Nistkasten für Vögel. So füllen Sie die Stadt mit Leben.
    77. Boykottieren Sie Eier aus Käfighaltung. Für Tier und Umwelt sind nur Bioeier gut.
    78. Auch in Fertigprodukten stecken Käfigeier – im Zweifelsfall im Regal lassen.
    79. Lüften Sie kurz und kräftig. Fenster nicht bei laufender Heizung auf kipp stellen.
    80. Jeder verbraucht 240 Kilo Papier im Jahr. Sparen Sie. Drucken Sie nur das Nötigste.
    81. Sieben Grad reicht im Kühlschrank. Bei einem guten Standort reicht meist Stufe 1.
    82. Bildet sich eine Eisschicht, steigt der Verbrauch. Kühl- und Gefrierschränke abtauen!
    83. Eis bildet sich häufig durch undichte Türen. Erneuern Sie die Kühlschrankdichtungen.
    84. Kaufen Sie Energiespargeräte! Vergleiche finden Sie unter www.spargeraete.de
    85. Trockner sind extreme Energiefresser. Hängen Sie Ihre Wäsche auf eine Leine.
    86. Machen Sie Ihre Waschmaschine voll. Und sparen Sie sich die Vorwäsche.
    87. Kaufen Sie saisonale Produkte. Die werden nicht durch die Welt gekarrt.
    88. Achten Sie bei Getränken auf die Herkunft. Wasser muss nicht aus Italien kommen.
    89. Klospülung mit Wassersparer verwenden. Ein Ziegelstein im Spülkasten spart auch Wasser.
    90. Kaufen Sie Produkte mit wenig Verpackung. Nicht alles muss eingeschweißt sein.
    91. Recyceln Sie Papier und Glas. Und bringen Sie leere Batterien zu einem Elektromarkt.
    92. Wer heutzutage noch Getränke in Dosen kauft, sollte sich schämen.
    93. Spülmaschinen sind so öko wie Abspülen per Hand – wenn die Maschine voll ist.
    94. Keine Lust auf Bio-Markt? Probieren Sie mal Öko-Produkte in Ihrem Supermarkt.
    95. Klimaneutral Auto fahren? Kaufen Sie sich ein CO2-Zertifikat.
    96. Kaufen Sie Fairtrade-Schokolade. Für die werden keine Kinder ausgebeutet.
    97. Blumen aus der Region kaufen. Sind sie doch importiert, auf Fairtrade achten.
    98. Achten Sie aufs FSC-Holzsiegel. Sonst wird der Regenwald für die Gartenbank gerodet.
    99. Kaufen Sie möglichst viel gebraucht. Das ist der beste Umweltschutz.
    100. Kopieren Sie diese Liste und geben Sie sie an Freunde und Bekannte weiter.«1

Jedes Individuum hat unterschiedliche realistische Handlungsspielräume:

Jeder einzelne Mensch bildet eine Einheit. Je nach individuellen Umständen hat jeder einzelne Mensch unterschiedliche Möglichkeiten, sich an einer gerechteren Welt zu beteiligen. Natürlich ist der Spielrahmen eines Milliardärs ein ganz anderer, als z.B. der einer Krankenschwester. Wie zum Beginn des Buches bereits beschrieben, wäre es am effektivsten, wenn die 206 Staatsführer und die weltweit über 2000 existierenden Milliardäre sich für das hier vorgeschlagene Hebelregister stark machen würden und dieses global in die Gesetzgebung möglichst aller 206 Staaten einarbeiten und dann konsequent umsetzen würden. Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass die Eliten der Politik und Wirtschaft ihr Denken und Handeln ändern werden, solange nicht ein entsprechend starker Druck von außen, sprich dem globalen Souverän, von Politikern und Parteien zu spüren ist. Staatsoberhäupter und Milliardäre werden weiterhin keinen Zentimeter nachgeben, da sie an der Spitze des neoliberalen Spiels bleiben wollen. Aus heutiger Sicht hat man meines Erachtens nur eine Chance: Möglichst viele Menschen müssen sich für eine neue globale Marktwirtschaft mit entsprechenden Mindeststandards einsetzen und ganz klar Flagge zeigen, dass sie einen globalen Systemwechsel wünschen. Ein möglichst globaler Zusammenschluss ist die nötige Antwort. Wie bereits beschrieben, ist Facebook die Plattform, das mittels möglichst vieler Likes zum Ausdruck und den Stein ins Rollen zu bringen. Das wäre die einfachste Form, um globale Solidarität zum Ausdruck zu bringen.

Letztendlich muss das globale System verändert werden:

Ich denke, dass man anhand dieser Ausführungen ganz klar sieht, dass es natürlich löblich ist, wenn man als Individuum versucht, sich möglichst korrekt im globalen Kontext zu verhalten, es aber langfristig das Ziel sein muss, das globale System zu ändern, wenn man wesentliche Effekte erzielen will.

Quellenangabe:

1 https://www.mopo.de/korrekt-leben-100-tipps–wie-sie-die-welt-verbessern-20096992